Pflanze

Pflanze 2018-12-04T22:46:34+00:00

Die Chia Pflanze hat eine sehr lange Tradition. Es gibt sie bereits seit tausenden von Jahren.

Die Chia Pflanze: Herkunft, Anbau, Ernte

Die Chia Pflanze kommt ursprünglich aus Mexiko. Heute wird die Pflanze jedoch auch in Australien und in Indien angebaut.

Das tropische bis subtropische Klima gefällt der Chia Pflanze am besten und lässt diese gut wachsen und gedeihen. Die Pflanze an sich gehört zu der Gattung der Salbeipflanzen und wird, vorausgesetzt die Bedingungen sind gut, bis zu zwei Meter hoch. Von Juli bis August blüht die Pflanze in einem kräftigen, violetten Ton. Die von der Lebensmittelindustrie verwendeten Samen sind jedoch nur wenige Millimeter groß.

Bekannt ist Chia schon seit tausenden von Jahren. Deren Samen galt einst als wichtigstes Nahrungsmittel der Maya und Azteken. Schon damals machte man sich die Vorzüge der Pflanze zu Nutze. Chia macht satt und spendet Körper und Geist Energie für den ganzen Tag.

Chia geriet in Vergessenheit

Für die alten Maya und Azteken waren Chia Samen ein wichtiges Lebensmittel.

Etwa im 16. Jahrhundert wurde jedoch das Reich der Azteken zerschlagen. Es kam, wie es kommen musste, der Powersamen gerat vorübergehend in Vergessenheit.

Die spanischen Eroberer brachten dennoch die Pflanze nach Spanien, wo sie als Salvia hispanica bezeichnet wurde. Details zur historischen Entwicklung finden sich in diesem Artikel. Man schenkte der Pflanze und deren Samen jedoch wenig Bedeutung und verwendete diese vorzugsweise als Tierfutter.

Aber wie das Leben so spielt, fand auch der Chia Samen erneut Aufmerksamkeit. In den USA löste der Samen des Lippenblütlers einen regelrechten Hype aus, der auch nach Europa schwappte. Seit 2009 regt der Samen seither das Interesse der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit an. (Siehe auch „Wie viel Gramm Chia Samen pro Tag„) Erst vier Jahre später, im Jahre 2013, fand der Samen seinen Weg ins Regal der Nahrungsergänzungsmittel. Vielseitig einsetzbar und voller Vorzüge, wird er bis heute von immer mehr Menschen in den täglichen Speiseplan aufgenommen.

Dabei macht sich all die positiven Inhaltsstoffe des Samens zu Nutze. Denn was vor tausenden von Jahren gut war, ist es auch heute noch. Chia liefert Energie, enthält wichtige Nährstoffe, Mineralien und Vitamine.

Kurzum: Die Samen wirken sich rundum positiv auf Körper und Geist aus.

Der Anbau von Chia

Chia wird heute vorrangig kommerziell angebaut. Dabei wird der Samen mit Hilfe großer Aussaatmaschinen in Rillen in die Erde gebracht.

Im November wird die Pflanze, beziehungsweise deren Samen, mittels Mähdrescher geerntet. Danach werden die Samen gereinigt und schließlich in die ganze Welt exportiert. Wenn günstige Bedingungen herrschen, kann man die Pflanze sogar in heimischen Gefilden anbauen. Sie benötigt allerdings viel Sonne und regelmäßige Gießzeiten.

Sie können die Sprossen auch selbst in einem Saatgefäß anbauen.

Der Samen sollte als Einzelkornaussaat in einem Saatgefäß oder einem Blumentopf gesät und mit nur wenig Erde bedeckt werden. Wichtig ist, dass Sie danach den Samen in der Erde immer schön feucht halten. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine Staunässe bildet, denn diese mag das Korn auf keinen Fall.

Schon nach wenigen Tagen können Sie beobachten, wie die Pflanze immer weiter wächst und gedeiht. Sobald die Pflanze eine Höhe von 5 cm erreicht hat, kann sie schließlich geerntet werden. Sie können die kleinen Pflänzchen einfach so essen oder in einen Salat oder Smoothie dazugeben. Haben Sie noch weitere Fragen zu Chia Samen? Hier gehts zu den FAQ.

Anleitung: Chia Sprossen anbauen

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